Estland Aktiv erleben 11 Tage

Estland Aktiv erleben 11 Tage

1,520.00

Während dieser Reise besuchen wir 3 Nationalparks und die schönsten Naturlandschaften Estlands. Paddeln mit Kajaks zwischen Kleininseln im Schutzgebiet bei Hiiumaa. Wandern mit Moorschuhen im Soomaa Nationalpark. Spaziergänge an einsamen Stränden des Vilsandi Nationalpark in Saaremaa und eine Abenteuertour zur Vilsandi Insel. Übernachten in einer Bärenbeobachtungshütte inmitten der Alutaguse Bärenwälder. Wanderungen durch taigaartige Wälder und entlang der nordischen steinigen Küsten des Lahemaa Nationalpark. Natürlich gehört in unser Programm auch ein Spaziergang durch das mittelalterliche Tallinn, welches heute auch durch modernste elektronische Software Entwicklungen Weltruhm genießt.

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Beschreibung

Reisebeschreibung
Detailbeschreibung
Termine und Preis

Höhepunkte:

  • Wanderungen im Lahemaa, Soomaa und Vilsandi Nationalparks;
  • 2-tägige Kajaktour in Hiiumaa Kleininseln Schutzgebiet;
  • Übernachtung in Bärenbeobachtungshütte;
  • Moorschuhe-Wanderung über Hochmoor;
  • Stadtführung und Nacht in Tallinn.

Estland besitzt ca. 2300 Inseln und hat eine Küstenlinie von etwa 4000 km Länge. Die Bevölkerungsdichte ist niedrig. Verglichen mit der Fläche Hollands, wohnen hier lediglich 1,3 Millionen Einwohner. Estland hat 6 Nationalparks und fast 20% des Territoriums steht unter Naturschutz. In den Wäldern und Mooren, die 2/3 der Fläche des Landes einnehmen, leben ca.  700 Braunbären und 10 000 Elche. Die touristische Infrastruktur mit markierten Wanderstrecken, Lagerlätzen und ansprechenden Unterkünften ist gut ausgebaut.

1.Tag: Ankunft in Tallinn und Fahrt nach Hiiumaa.

Ankunft am Flughafen und Fahrt nach Hiiumaa mit dem Kleinbus /Auto; Dauer: ca. 1,5 Stunden (100 km); Überfahrt mit der Fähre ca. 1,5 Stunden.
Übernachtung auf Hiiumaa in einem Gästehaus.

2-3.Tag: Inselhopping Kajaktour auf Kleininseln Hiiumaa.

Die 43 Inseln im Hiiumaa-Archipelago liegen nah zu einander und bieten Schutz vor Wind und Wellen. Das Meer zwischen den Kleininseln ist flach und warm. Das Gebiet steht wegen dem Vorkommen von Robben, Seevögeln und der Artenreichen Pflanzenwelt unter Naturschutz. Auf den Inseln, die im 16. Jahrhundert besiedelt wurden, pulsierte noch gegen Ende des vorigen Jahrhunderts in den Fischerdörfern und Kneipen ein regsames Leben. Heute sind die Inseln mit extensiv bewirtschaften Wiesen und Wachholderwald bedeckt; die heutigen Einwohner sind Schafe und Ringelrobben. Damit bietet das Gebiet herrliche Möglichkeiten für mehrtägige Kajaktouren. Diese Touren werden in großen und stabilen Zweierkajaks durchgeführt. Die Boote sind sowohl für Geübte als auch für Anfänger gleichermaßen geeignet und bieten viel Stauraum. Vor der Tour erhalten Sie selbstverständlich eine intensive Einweisung. Spezielle Vorkenntnisse oder besondere körperliche Konstitution sind nicht gefordert. Wir beginnen von Hiiumaa und besuchen mehrere Inseln (Saarnaki, Hanikatsi ua). Eine Überfahrt dauert zwischen 30 Minuten bis 1 Stunde. Auf den Inseln unternehmen wir ausgedehnte Spaziergänge, um die Natur zu genießen und die Geschichte der Inseln kennen zu lernen. Wir Übernachten auf Kõrgelaid (auf Deutsch: Hochinsel) auf einem Zeltplatz. Kõrgelaid ist eine ca. 15 Ha große unbesiedelte private Insel. Am Abend sitzen wir um ein Lagerfeuer, nutzen die Möglichkeit zu angeln oder das besondere Erlebnis einer Zeltsauna zu genießen. In der direkten Umgebung von Kõrgelaid können oft Ringelrobben beobachtet werden, die sich auf Steinen ausruhen. Einige dieser neugierigen Tiere nähern sich den Menschen, um diese wiederum zu beobachten. Die genaue Route hängt von den Wetterbedingungen ab. Bei Sturm wird ein Teil der Inseltour mit einem Motorboot durchgeführt.
Mit dem Kajak werden etwa 20 km zurückgelegt und zu Fuß ca. 5 km.
Die 2. Nacht verbringen wir wieder in Zelten auf der Kleininsel Kõrgelaid/Saarnaki. In der 3. Nacht beziehen wir ein Gästehaus auf Hiiumaa.  Verpflegung: 2*F, 2*M, A

4.Tag: Insel Saaremaa

Am Vormittag fahren wir mit der Fähre von Hiiumaa, zu der größten estnischen Insel Saaremaa (1 Stunde mit dem Auto und 1 Stunde mit der Fähre). Am Nachmittag besuchen wir die Sehenswürdigkeiten von Saaremaa wie die Panga Steilküste und unternehmen eine Wanderung entlang der Sandstrände der Halbinsel Harilaid zum Kiipsaare Leuchtturm, der in früheren Zeiten noch komplett auf Land stand. Jetzt steht der Turm – etwas schief – im Wasser der Ostsee. Da die dortige Küste ständig in Bewegung ist, tragen die Wellen den Boden ab, so dass einige Landstücken bereits vollkommen in der Ostsee verschwunden sind, während an anderen Stellen neue Inseln und Landspitzen aufgeworfen werden.
Während der 3 stündigen Wanderung legen wir ca. 13 km zurück. Die restlichen ca. 100 km absolvieren wir mit dem Auto.
Wir übernachten in einem landestypischen Gasthaus zwischen Wachholderwäldern und Wiesen. Verpflegung: F

5.Tag: Wanderung durchs Wasser auf die Insel Vilsandi.

Vilsandi ist die größte Insel vom Vilsandi Nationalpark, mit insgesamt 160 Inseln. Zwischen Saaremaa und Vilsandi gibt es eine Kette von Kleininseln, über die man zu Fuß Vilsandi erreichen kann. Auf diesem Weg muss man einige Male durch Wasser waten, wobei die tiefste Stelle etwa einen halben Meter beträgt. Wir wandern bis zum bekannten Vilsandi Leuchtturm, der oft auf Werbefotos von Estland zu sehen ist. Zurück fahren wir mit dem Motorboot.
Der Fußweg beträgt ca. 15 km, mit dem Boot etwa 8 km.
Die Nacht verbringen wir wieder in einem landestypischen Gasthaus zwischen Wachholderwäldern und Wiesen. Verpflegung: F,M

6.Tag: Fahrt nach Soomaa Nationalpark.

Heute wechseln wir den Standort und fahren zurück auf das Festland.  Unterwegs besichtigen wir noch die Hauptstadt von Saaremaa Kuressaare und Estlands Sommerhauptstadt Pärnu. Am Abend erreichen wir Europas größten Hochmoor Nationalpark Soomaa. Den Abend lassen wir mit einem Besuch einer besonderen Sauna ausklingen, die direkt an einem Flussufer unseres Gästehauses liegt.
Nacht im Gasthaus im Soomaa. Verpflegung: F

7.Tag: Soomaa Moorwanderung

Das Kursesoo Hochmoor mit 10 000 Hektar ist das größte Regenmoor des Baltikums und eines der größten in ganz Europa. Die Dicke der Torfschicht beträgt etwa 8 Meter und das Moor selbst besteht zu 95% aus Wasser. Im Moor befinden sich ca. 3 Meter tiefe Wasserlöcher, so genannte Kolke oder Mooraugen, die einen Durchmesser von 40 – 50 Meter haben können. Ein Bad im sauberen Moorkolkwasser ist ein unvergessliches Erlebnis, welches wir unbedingt empfehlen können. Die Moorschuhe, die wir während der Wanderung tragen, vereinfachen das Gehen auf weichem Moorboden um ein Vielfaches. Oft finden Sie in einer Moorlandschaft keine Bäume oder lediglich vereinzelte Krüppelkiefern von 1 – 2 Metern Höhe, die jedoch bereits 100 Jahre alt sein können. Im Moor, zwischen den Torfflächen, befinden sich sogenannte Moorinseln, wo sich Mineralerde abgelagert hat; dort können dann auch große Bäume wachsen. Diese Flächen sind Überreste von ehemaligen Seeinseln, die in der letzten Eiszeit entstanden und noch nicht im Torf verschwunden sind. Auf einer großen Moorinsel hatte vor 100 Jahren ein ganzes Dorf mit mehreren Häusern Platz. Heutzutage stellt es einen bevorzugten Lebensraum für Wölfe und Steinadler dar. In dieser faszinierenden Umgebung planen wir unser Mittagspicknick. Am späteren Nachmittag werden wir in der Zivilisation zurückerwartet.
Fußwanderung etwa 15 km.
Übernachtung im Gasthaus im Soomaa Nationalpark. Verpflegung: F,M

8.Tag: Fahrt nach Osten, Übernachtung in der Bärenhütte

Wir fahren weiter nach Alutaguse. Alutaguse ist ein riesiges Moor- und Waldgebiet im Nordosten. Dort lebt die Mehrheit der 700 estnischen Braunbären. Hier, zwischen alten Fichten, Kiefern und Zitterpappeln, haben wir eine recht komfortable Beobachtungshütte aufgebaut. Die Hütte ist ausgestattet mit einer Trockentoilette, Etagenbetten und ist gut gegen Kälte und Geräusche isoliert. Die Chance, hier Bären zu sehen, ist sehr gut. Neben Bären zeigen sich Marderhunde, Füchse, Wildschweine und verschiedene Vögel. Selbst Wolf, Elch und Steinadler lassen sich manchmal beobachten.
Nacht in der Bärenhütte. Autofahrt etwa 220 km. Verpflegung: F,A

9.Tag: Lahemaa Nationalpark

Lahemaa ist das nördlichste und älteste Naturschutzgebiet im ganzen Baltikum. Alte Herrenhäuser inmitten taigaartigen Wälder und schöne Fischerdörfer an der nordischen Küste gilt es zu entdecken. Viele schöne Wanderwege bieten eine gute Gelegenheit, die Gegend von Lahemaa kennenzulernen. Wir wandern durch alte Wälder, entlang der malerischen Ostseeküste mit vielen riesigen Findlingen der letzten Eiszeit. Besuchen deutsch-baltische Gutshäuser und das Kapitänsdorf Käsmu.
Fußweg etwa 15 km; Autofahrt 50 km. Verpflegung: F
Nacht im Gasthaus in Lahemaa.

10.Tag: Tallinn, Stadtführung und freie Zeit

Die alte Hansestadt Tallinn zeigt noch immer das ursprüngliche Straßensystem aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Die meisten Häuser können noch in ihrer ursprünglichen Größe und Ausstattung bewundert werden. Besonders die Wehrtürme, der Marktplatz und die Oberstadt zeigen sich im mittelalterlichen Flair. Gleich hinter der Rüütli-Gasse liegt eine Aussichtsplattform mit herrlichem Blick auf den Hafen und der Finnischen Bucht. Heutzutage finden Sie in der Altstadt Cafes und Geschäfte.  Auf unserer Stadtführung erfahren wir auch viel über die Zeiten vor der Unabhängigkeit Estlands.
Autofahrt 100 km, Fußweg 12 km.
Nacht in einem Hotel in Tallinn, F

11.Tallin Freizeit / Transfers zum Flughafen

Freie Zeit in Tallinn, Verpflegung: F

Transfer zum Flugplatz

Termin

9-19.07.2020

Preis

1520€ pro Person, inklusive:

  • Übernachtungen wie im Programm zumeist mit Zweierbelegung (7 x Landgasthaus oder Mittelklassehotel; 1 x im Zelt; 1 x in Bärenhütte);
  • Transfers und Exkursionen im Kleinbus, mit Fähren und Booten gemäß Programm;
  • Verleih von Zelten und Ausrüstung für 2-tägige Kajaktour sowie für Moorwanderung (Moorschuhe);
  • Verpflegung:10* Frühstück, 2*Abendessen(Outdoor), 4*Mittag(Picknick)
  • qualifizierte deutsch- und estnischsprachige Reiseleitung.

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